Günstig, grundsolide und verhältnismäßig viel Platz. Das ist der Renault 5. Eingeführt wurde das alltagstaugliche Stadtauto im März 1972. Das Supercar der Franzosen mit der großen Heckklappe wurde schnell zum Verkaufsschlager. 

Der „petit ami“, der kleine Freund, war vor allem beim weiblichen Publikum beliebt. Vernunft war seine Stärke. Das komfortable Fliegengewicht gab es aber auch als Geschoss. Der Renault 5 GT Turbo mit 115 PS genießt Kultstatus. Der 855 Kilogramm leichte Flitzer beschleunigte von null auf hundert in 7,5 Sekunden. Das erste Modell des R5 wird im Übrigen noch immer und fast unverändert im Iran gebaut.

1974 fand das erste Rennen des Renault 5 Pokals in Hockenheim statt. Die Premiere des TL mit 56 PS und Schiebestockschaltung misslang gründlich. Ein Fünfer nach dem anderen kippte im Motodrom vor den vollbesetzten Tribünen um. Es wurde dennoch eine fast zwei Jahrzehnte lange Erfolgsgeschichte daraus. Im zweiten Jahr gab es in Deutschland bereits über 100 Renault 5-Piloten. Europaweit waren bald zirka 1.500 Renn-Fünfer in neun Nationen in landeseigenen Cup-Serien unterwegs. Als erster Sieger überhaupt ließ sich der Essener Harald „Nippel“ Grohs feiern. Erster Renault-5-Meister war der Böblinger Wolfgang Schütz. Aber auch andere namhafte Piloten wie Christian Danner, Joachim „Jockel“ Winkelhock oder Volker Strycek waren im Renault 5-Pokal aktiv.

Das Starterfeld im Histo Cup – Renault R5 Pokal

Division 11: alle Renault R5 Alpine Fahrzeuge mit Saugmotoren, der Gruppe 1 & 2. 

Die Fahrzeuge müssen dem Technischen Reglement des CTC/CGT entsprechen.

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